Förderung von Lebenslangem Lernen in Bildungsinstitutionen aus psychologischer Perspektive

Eine alte Frau sitzt im Freien gemeinsam mit einem Buben vor einem Laptop.

Der Forschungsschwerpunkt verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen soll das ursprünglich gesellschaftspolitische Konzept des Lebenslangen Lernens (LLL) auf der psychologischen und bildungswissenschaftlichen Ebene sowohl theoretisch als auch empirisch besser greifbar gemacht werden. Die Vielfalt an Befunden und heterogenen theoretischen Herangehensweisen an den Bereich LLL (u. a. aus den Bereichen Motivation und Selbstregulation) sollen gebündelt und in einen stimmigen bildungspsychologischen Rahmen gestellt werden. Zum anderen fokussiert der Forschungsschwerpunkt die Förderung von LLL in Bildungsinstitutionen. Im Zentrum stehen hier Förderprogramme, die theoriegeleitet für das Feld entwickelt, durchgeführt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich evaluiert werden. Dies inkludiert die Aufarbeitung und Weiterentwicklung der theoretischen Basis für Förderprogramme, ihre Verankerung in das zu erarbeitende Rahmenkonzept sowie die Durchführung vorbereitender Analysestudien in Labor und Feld.

Damit kombiniert der Forschungsschwerpunkt eine theoretische Weiterentwicklung des Konzepts LLL mit einer darauf aufbauenden grundlagenbasierten und anwendungsorientierten Forschung. Letztliches Ziel ist es dabei, einen Beitrag zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik und Praxis zu leisten.