In seiner Dissertation "Intelligence and its Associations with Physical and Mental Health" (2024) untersuchte Jonathan Fries, wie Intelligenz mit Gesundheit zusammenhängt – und fand dabei interessante Muster. Während niedrigere Intelligenz mit mehr Krankheiten einhergeht, haben auch Hochbegabte gesundheitliche Risiken, besonders in Bezug auf ihre mentale Gesundheit.
Das Herzstück der Dissertation – eine Meta-Analyse mit 3 Millionen Teilnehmenden – bestätigte, dass höhere Intelligenz meist mit besserer Gesundheit einhergeht, aber nicht immer. Der Zusammenhang ist nicht linear, sondern wird durch Faktoren wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Bewegung beeinflusst – und könnte ab einem gewissen Intelligenzniveau die Richtung wechseln.
Die "Best PhD Thesis"-Auszeichnung des Journal of Intelligence wird jährlich an eine*n Jungwissenschafter*in vergeben und honoriert wertvolle Dissertationen, die sich mit der menschlichen Intelligenz befassen.