Institut für Psychologie der Entwicklung und Bildung

Institutsvorstand Thomas Götz und Stefanie Höhl vor der Orientierungstafel im Eingangsbereich des Fakultätsgebäudes.

Institutsvorstand Thomas Götz mit Stellvertreterin Stefanie Höhl.

Das Institut spannt den Bogen von der Erforschung der psychologischen Grundlagen des Lernens bis hin zum Transfer der Forschungsergebnisse zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen im Sinne der Third Mission. Das Forschungsprogramm integriert theoretische Modellierung, korrespondierende Messansätze und Interventionsmaßnahmen mit Implementierungskonzepten; es vernetzt damit die entsprechenden Subdisziplinen der Psychologie.

Zudem werden durch Kooperationen mit anderen Themenfeldern der Fakultät erweiterte Perspektiven auf das Thema Entwicklung und Bildung angestrebt. Im inhaltlichen Fokus der Forschung stehen die soziale, kognitive und emotionale Entwicklung von Babys und Kindern, familienpsychologische Themen wie Elternschaft, Scheidung/Trennung, Eltern-Kind-Beziehung, der Übergang ins Erwachsenenalter sowie Prozesse des Alterns.

Ein weiterer Forschungsfokus liegt auf Lebenslangem Lernen. Dabei geht es um die Entwicklung und Förderung von Motivation und Emotionen in Lern- und Leistungskontexten sowie die Entstehung und Modifikation von Geschlechterstereotypen in Bildungskontexten. Durch die Konzeption von Präventions-, Trainings- und Interventionsmaßnahmen (u.a. in Kooperation mit der FLPA) sowie deren Evaluation und Implementierung wirkt das Themenfeld in die sich ändernde Gesellschaft hinein. Der innovative Beitrag des Forschungsprogramms liegt in der Integration entwicklungspsychologischer und bildungspsychologischer Ansätze, wodurch ein tiefgehendes Verständnis von Entwicklungs- und Lernprozessen in verschiedenen Kontexten und über die Lebensspanne gewonnen werden soll.