Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie

Mann betrachtet Wand mit verschiedenen Zetteln und Computerausdrucken.

Die Weiterentwicklung des Verständnisses von klinisch-psychologisch und gesundheitspsychologisch relevantem Erleben und Verhalten steht im Fokus des Instituts. Neben individuellen Eigenschaften des Menschen werden gleichfalls Merkmale seines sozialen Kontextes berücksichtigt.

Die Forschungsperspektiven beinhalten die psychische Widerstandsfähigkeit sowie die Vulnerabilität des Menschen in diversen Lebensbereichen und Altersabschnitten. Die Forschungsthemen befassen sich im Rahmen des biopsychosozialen Modells mit biologischen, kognitiven, affektiven, behavioralen und sozialen Prozessen von Gesundheit und Beeinträchtigung. Sie berücksichtigen dabei auch gesellschaftliche Diversität und psychologische Regulierungsprozesse.

Konkrete Forschungsfragen betreffen Faktoren und Bedingungen zur Genese, Wiederentwicklung und Aufrechterhaltung von psychischer sowie körperlicher Gesundheit und Krankheit. Die verhaltenswissenschaftliche Forschungsmethodik wird um biopsychologische und neurowissenschaftliche Methoden ergänzt. Mit diesem Ansatz werden Beiträge zum Grundverständnis von psychischen Verarbeitungsprozessen, Risiken und Ressourcen geliefert, die einer Prävention, Förderung oder Intervention bedürfen. Dadurch werden Erkenntnisse gewonnen, die für die psychologische Diagnostik und Beratung und gesundheitspsychologische sowie klinisch-psychologische Behandlung und Psychotherapie von Relevanz sind.