Institut für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden

Gruppenfoto Institutsleitung

Institutsvorstand Helmut Leder (Mitte) mit seinen Stellvertretern Martin Voracek (l.) und Claus Lamm.

Am Institut wirken mehrere Forschungsteams aus Allgemeiner Psychologie, Kognitionspsychologie, Biologischer Psychologie und den Forschungsmethoden der Psychologie zusammen. Neben diesen vier Arbeitsbereichen ist auch die Abteilung für Neuropsychopharmakologie und Biopsychologie Teil des Instituts.

Im Sinne von Grundlagenforschung werden die mentalen Prozesse des Menschen sowie deren physiologische und neuronale Korrelate untersucht. Für die experimentalpsychologische Forschung stehen exzellent ausgestattete kognitionspsychologische und neurowissenschaftliche Labors zur Verfügung, inklusive mehrere EEG- und Augenbewegungs-Labors, sowie ein rein forschungsorientiertes Magnetresonanztomographie-Zentrum.

Die Forschung umfasst Schwerpunkte in Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, mit einem ausgeprägten Interesse an visueller Kognition, ästhetischer Anmutung und ästhetischem Erleben, einem Schwerpunkt in der Erforschung von Sozialverhalten und insbesondere Empathie und prosozialem Verhalten und in Emotions- und Kognitionsforschung im Allgemeinen.

In den Forschungsmethoden stehen die Entwicklung innovativer Methoden, wie etwa des Neuro-Biofeedbacks mittels fMRT, sowie Methoden der Forschungssynthese und deren breite Anwendung in unterschiedlichen psychologischen Forschungsfeldern im Vordergrund. Im Themenfeld ist der Forschungsschwerpunkt Psychologie der Ästhetik eingebettet, der sich mit der Erforschung ästhetischen Erlebens im Sinne von Grundlagen- und Anwendungsforschung in einem ausgeprägt kognitionspsychologischen Ansatz befasst. Das Institut wirkt führend an der Forschungsplattform Cognitive Science mit, einer Schnittstelle, über die sich inner- und außeruniversitäre Forschungskooperationen ergeben.