Geist und Gehirn: Kognitionen, Emotionen und Forschungsmethoden

DNA-Strang

Das Themenfeld untersucht im Zusammenwirken mehrerer Forschungsteams aus Allgemeiner Psychologie, Biologischer Psychologie und den psychologischen Forschungsmethoden als Grundlagenforschung die geistigen Prozesse des Menschen sowie deren physiologische und neuronale Korrelate. Die beteiligten Teams verfügen über eine große Bandbreite an (überwiegend, aber nicht ausschließlich, empirischen) Methoden, sowie Labors. Die Bandbreite an Forschung umfasst Schwerpunkte in Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, mit einem ausgeprägten Interesse an Bildwahrnehmung und Anmutung, einem Schwerpunkt in Empathie- und Entscheidungsforschung und allgemeiner Emotions- und Kognitionsforschung.

Einen weiteren Fokus bilden Forschungsmethoden, wobei hier sowohl die (Weiter-) Entwicklung innovativer Methoden, als auch die Anwendung bestimmter Methoden, vor allem Forschungssynthese und Forschungsintegration (z. B. Metaanalysen und systematische Reviews) und Analyse impliziter Einstellungen und Orientierungen die Aktivitäten kennzeichnen.

Zukünftig werden innerhalb der Teams noch stärkere Vernetzungen und Methodenkombinationen angestrebt. Kooperationen mit der derzeit existierenden Plattform „Cognitive Sciences“ sowie der Medizinischen Universität Wien garantieren interdisziplinäre Forschungsvorhaben. Die Integration und Weiterentwicklung von Methoden der Kognitionswissenschaften sowie die Emotions-und Neurokognitionsforschung sollen weiter gestärkt werden, wobei hier Anwendungsfelder (wie z. B. Ergonomie, Klinische Psychologie, etc.) von Relevanz sind. Im Themenfeld ist ein Forschungsschwerpunkt eingebettet („Psychologie der Ästhetik“).