Institut für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden

Gruppenfoto Institutsleitung

Institutsvorstand Helmut Leder (Mitte) mit seinen Stellvertretern Martin Voracek (l.) und Claus Lamm.

Das Institut umfasst das Forschungsthemenfeld „Geist und Gehirn: Kognitionen, Emotionen und Forschungsmethoden“ und es wirken mehrere Forschungsteams aus Allgemeiner Psychologie, Kognitionspsychologie, Biologischer Psychologie und den Forschungsmethoden der Psychologie zusammen. Neben diesen vier Arbeitsbereichen ist auch die Abteilung für Neuropsychopharmakologie und Biopsychologie Teil des Instituts.

Im Sinne von Grundlagenforschung werden die mentalen Prozesse des Menschen sowie deren physiologische und neuronale Korrelate untersucht. Für die experimentalpsychologische Forschung stehen ausgestattete Labors zur Verfügung, mit einem direkteren Zugang zur Methode der funktionellen Magnetresonanztomographie seit 2015.

Die Forschung umfasst Schwerpunkte in Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, mit einem ausgeprägten Interesse an visueller Kognition, ästhetischer Anmutung und ästhetischem Erleben, einen Schwerpunkt in der Erforschung von Sozialverhalten und insbesondere Empathie und prosozialem Verhalten und in allgemeiner Emotions- und Kognitionsforschung mit einer ausgeprägten Schnittstelle zu Neurowissenschaften (Doppelprofessur mit dem Messerli Institut der Veterinärmedizinischen Universität Wien).

In den Forschungsmethoden stehen die Entwicklung innovativer Methoden, vor allem statistisch basierter Methoden sowie deren Anwendung in bestimmten Kontexten im Vordergrund. Im Themenfeld ist der Forschungsschwerpunkt Psychologie der Ästhetik eingebettet, der sich mit der Erforschung ästhetischen Erlebens im Sinne von Grundlagen- und Anwendungsforschung in einem ausgeprägten kognitionspsychologischen Ansatz befasst. Das Institut wirkt führend an der Forschungsplattform Cognitive Science mit, eine Schnittstelle, über die sich inner- und außeruniversitäre Forschungskooperationen ergeben.